Meldung von Linklift zur Kooperation mit WPD

Noch ein Nachtrag zu meinem Artikel über WPD und Linklift. Die Linklifter haben in ihrem Blog nun ihre Sicht der Dinge dargelegt und die Gründe für die Zusammenarbeit mit WPD erklärt:

Unsere Idee war es, möglichst zielgenau Webmaster und Blogger zu erreichen, welche einen wesentlichen Teil der Publisher-Basis von LinkLift darstellen. Weiterhin hatten wir aus unserem Support gelernt, dass sich nicht wenige Nutzer damit schwer tun, unser Plugin einzurichten. Durch eine Vorinstallation würden die Hürden natürlich erheblich reduziert werden.

Trotz der erheblichen Widerstände will Linklift auch in Zukunft mit WPD zusammenarbeiten, wobei die Form dieser Zusammenarbeit wohl noch nicht klar ist, nachdem das Plugin aus der aktuellsten deutschen WordPress-Version wieder entfernt wurde.

Ich denke, diese Reaktion von Linklift kommt relativ spät und hätte auch schon vor ein paar Tagen geschehen können. Nichtsdestotrotz ist eine Reaktion immer besser als gar keine Reaktion.

WordPress, LinkLift, der Datenschutz und Automattic

Spätestens seit der Version 2.3, die hier übrigens noch nicht läuft, ist WordPress in die Kritik geraten.

Zunächst gab es große Aufregung um eine Funktion in WordPress, die automatisch nach Updates für installierte Plugins sucht. Super Funktion soweit, nur leider nicht ohne weiteres abschaltbar und eine regelrechte Datenschleuder (Sendet Informationen über Blog-Domain sowie installierte Plugins an den Server).

Dann war da noch WPD, das den deutschen Nutzern ein deaktiviertes LinkLift-Plugin untergeschoben hat. Davon waren viele Nutzer nicht begeistert, da diese Aktion völlig intransparent durchgeführt wurde. Als Reaktion auf die große Empörung in der Community hat dann schließlich der WordPress.org Betreiber per Mail einem deutschen Blogger angeboten, eine alternative deutsche Community aufzubauen.

Es brennt also an allen Ecken und lässt einen WordPress-Fan wie mich um die Zukunft und das Ansehen des Projektes bangen, die durch kommerzielle Interessen und/oder unbedachte Handlungen einzelner gefährdet sind.

Ich hoffe, das sich das alles noch einmal Einrenken lässt und die Verantwortlichen sich wie empfohlen zusammen an einen Tisch setzen um über die Probleme zu beraten.

(via Basic Thinking und Frank Helmschrott)

aki-aki – Das mobile Social Network

Auf dem Webmontag in Stuttgart vor einer Woche hatte Andreas Dittes später am Abend kurz aki-aki auf seinem Handy präsentiert (hier hat er auch 2 Fotos von aki-aki, einmal auf dem Handy, einmal normal am Rechner). Da mir der Name entfallen war und ich jetzt durch Zufall wieder darauf gestoßen bin, hier ein ganz kurzer Bericht:

aki-aki ist eine Handy-basierte Community, die hauptsächlich der Vernetzung von Nutzern dient, die sich in räumlicher Nähe zu einander befinden. Sobald die Java-Software installiert ist ermittelt sie per Bluetooth, ob sich noch andere aki-aki-User in Reichweite befinden. Falls das der Fall ist, können diese angeschrieben werden und das Profil der Nutzer wird auf dem eigenen Handy angezeigt.

Zudem können über aki-aki Nachrichten weltweit an andere aki-aki-User versendet werden. Diese werden über die Datenverbindung von Handy zu Handy geschickt und sind damit in der Regel günstiger als SMS.

Leider befindet sich der Dienst bisher noch in der geschlossenen Beta-Phase, so dass ich ihn selbst noch nicht testen konnte. Es macht auf jeden Fall Sinn, sich schon einmal ein Handy mit großem Display und Datenflatrate zu besorgen, um die schöne neue mobile Onlinewelt richtig nutzen zu können. aki-aki war zumindest die erste Anwendung in die Richtung, die mich überzeugt hat.