Umstieg von FeedReader zu Google Reader

Vor ein paar Tagen habe ich gefragt, welcher Online-Feedreader zu empfehlen ist und habe darauf ein paar verschiedene Tipps bekommen. Das ging von einer Lösung mit USB-Stick und FireFox, über Netvibes bis hin zu Bloglines. Nur Google Reader hat mir niemand empfohlen, wenn ich mich recht erinnere. Vielleicht habe ich mich genau deshalb gerade für diesen entschieden.

Einen Google-Account hatte ich natürlich schon, so dass der Umstieg kein Problem war. Besonders nett ist der Import einer OPML, die samt Ordnerstruktur übernommen wird. D.h. der komplette Umstieg war innerhalb weniger Minuten erledigt und ich habe ab sofort von Überall Zugriff auf meine Feeds.

Die Offline-Version mit Google Gears funktioniert auch ganz gut, auch wenn das Wechseln in den Offline-Modus manchmal zur echten Geduldsprobe wird.

Besonders positiv sind mir die vielen Tastatur-Befehle aufgefallen, mit denen man den Google Reader bequem und ohne Maus steuern kann. Ganz großes Plus!

Von der in den Kommentaren angemerkten langsamen Aktualisierung der Feeds habe ich bisher noch nichts gemerkt. Habe das allerdings auch noch nicht genau beobachtet.

Fazit: Mit einem Online-Reader ist man viel flexibler und kann auch in der Uni/im Büro mal eben “seine Feeds” lesen. Der Google Reader scheint mir dazu ein geeignetes Werkzeug zu sein, das ich eigentlich nur weiterempfehlen kann!

Web-Zeitmaschine

Für den Firefox gibt es ein Add-On, das Webseiten einen komplett neuen Look verleiht. Das heißt, neu ist der Look gar nicht, vielmehr schon sehr alt. Die Seiten werden nämlich mit ganz vielen Animated Gifs und bunten Hintergründen etc. gepimpt, die Schriftart wird auf Comic Sans gesetzt und andere nette Dinge geschehen mit den Seiten. Sinnlos aber unterhaltsam.

Das Add-On wurde auf dem Webmontag diese Woche in Stuttgart vom Entwickler vorgestellt, der übrigens auch Hoebot und Lovebot für das StudiVZ geschrieben hat

So sieht mein Blog dann mit dem aktivierten Add-On aus:

Screenshot vom Blog mit Timemachine-Add-On

(via Blogrolle)

Firebug für Firefox

Da ich nun seit einigen Tagen intensiv mit JavaScript arbeite habe ich mir das Firebug Plugin für den Firefox installiert. Dieses Plugin öffnet wahlweise im unteren Bereich des aktuellen Browserfensters oder in einem neuen Fenster eine Konsole, auf der Fehlermeldungen und ähnliches von JavaScript zurückgegeben werden. Das ist allerdings nur eines von zahlreichen Features, die ich zum Großteil noch gar nicht kenne. Zum Beispiel kann man auch den aktuellen DOM analysieren oder sich bei AJAX-Anwendungen die gesendeten und empfangenen Daten ansehen. Wirklich sehr praktisch!

Umfassende Informationen zu dem Plugin gibt es auf der zugehörigen Webseite unter www.getfirebug.com.

Polar Rose Beta

Im März hatte ich bereits von Polar Rose berichtet, die mit Hilfe einer Gesichtserkennungssoftware und der Mithilfe vieler Webnutzer eine semantische Verknüpfung von Fotos und Namen erreichen wollen. Dazu muss eine Person einige Male auf Fotos markiert werden und schon soll die Software diese Person auf anderen Fotos ohne menschliche Hilfe wiedererkennen.

Im Juli ist nun das Firefox-Plugin veröffentlicht worden, mit dem man Personen auf Fotos markieren kann. Die Software ist noch nicht wirklich ausgereift und behindert durch die relativ langwierige Ermittlung aller Personen auf Fotos auf einer Webseite das schnelle Surfen. Dennoch finde ich die Idee immer noch spannend und gleichzeitig ein wenig beängstigend. Man sollte sich in Zukunft noch viel mehr als bisher überlegen, welche Fotos man von sich und anderen ins Netz stellt!

Serchilo beschleunigt die Websuche

Serchilo hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Suche nach Informationen im Web zu beschleunigen. Dazu wird über ein einziges Textfeld Zugriff auf verschiedene Dienste bereitgestellt. Über einfache Kürzel wird festgelegt, nach was für einer Art von Information gesucht wird. Zum Beispiel nach einer Deutsch-Englisch Übersetzung: “en Guten Tag” oder nach einem Wikipedia-Artikel: “w Dorsten”. Auch Google geht: “g Münster”. Das ist natürlich nur der Anfang. Es gibt viel mehr Kürzel und die Möglichkeit, als Nutzer selbst neue Kürzel zu entwickeln.

Solange man Serchilo ohne Browserplugin nutzt bietet es eigentlich keinen großen Vorteil. Man könnte ja auch direkt die passende Webseite aufrufen. Wenn man aber das Firefox-Plugin installiert hat, kann man sehr schnell nach allem erdenklichen suchen. Serchilo klinkt sich dabei einfach als neuer Suchdienst ein und ersetzt quasi alle anderen. Somit spart man mindestens das Umschalten des Suchdienstes im FF z.B. von Google auf Wikipedia oder Dict.cc. Sehr praktisch, wenn man die passenden Kürzel im Kopf hat. Aber das dürfte wohl klappen, zumal die wichtigen Dienste über sehr kurze Kürzel angesprochen werden.

[via BasicThinking]