Spielen im Netz

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Hier kommt mal wieder eine Rezension, die über Trigami vermittelt wurde:

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Es geht um die Plattform OnlineSpiele-1.de, auf der eine umfangreiche Samlung von OnlineSpielen vorhanden ist. Aktuell gibt die Seite wenig her und ist technisch sicherlich nicht up to date. Daher wurde ich gebten, Tipps zu geben, wie die Plattform weiterentwickelt werden sollte:

Zunächst möchte ich daher beschreiben, wie man die Seite ins Web2.0 führen könnte:

1. Design & Layout

Das aktuelle Design ist wirklich nicht gerade schick. Vielleicht sollte man damit anfangen und frische Farben und interessante Formen wählen. Auch die Anordnung der Elemente ist nicht wirklich praktisch, da viel zu viel Werbung zwischen den einzelnen Elementen steht. Zudem sollte die Startseite primär dazu genutzt werden, neue oder besonders beliebte Spiele zu präsentieren. Dies sollte Möglichst mit Screenshot und kurzer Beschreibung geschehen. Und ganz wichtig: Direkt ganz oben, nicht erst am unteren Rand des Bildschirms!

2. Interaktivität

Typisches Merkmal erfolgreicher Web2.0-Seiten ist, dass sie den User einbinden und ihn selbst Inhalte erstellen und bewerten lassen. Diese Funktionen fehlen bisher weitgehend. Daher sollten in diesem Bereich Anstrengungen unternommen werden, um neue Funktionen zu implementieren. Dies könnten z.B sein: Bewertung von Spielen, Kommentare zu Spielen oder Tagging von Spielen.

3. Strukturierung

Bisher werden die Spiele in eine Kategorie eingeordnet und fertig. Es gibt leider keine Möglichkeit, nach einem Spiel zu suchen, oder es zu verschlagworten, wie es im Web2.0 üblich ist. Daher sollten dringend eine Suchfunktion, die Titel, Beschreibung und Tags sowie eine Taggingfunktion hinzugefügt werden.

Nach diesen Vorschlägen zur Portierung ins Web2.0 nun ein paar Bemerkungen zur Usability:

Für die Rezension habe ich einen Account auf der Seite erstellt. Dabei war allerdings bereits die Registrierung ein Problem. Zunächst wollte das System keinen Account erstellen und hat schließlich das Formular neu geladen und einen Fehler gemeldet. Dabei waren dann leider alle Felder wieder leer und ich durfte von vorne anfangen. Zudem wundert mich, warum man Name, Vorname sowie Adresse und Telefonnummer angeben soll. Solcher Datenhunger schreckt den Großteil der User eher ab, als dass er dazu motiviert, sich zu registrieren.

Nach dem die Registrierung dann doch geklappt hatte und der Account aktiviert war, habe ich mich sofort eingeloggt. Leider war ich nach wenigen Minuten immer wieder ausgeloggt, sehr nervig! Vielleicht stimmt da was mit den Session- bzw. Cookieeinstellungen nicht.

Weiterer Kritikpunkt: Die Werbung: Besonders der Layer-Ad, der zu Beginn erscheint, geht gar nicht. Für mich ist so eine Werbeform ein K.O.-Kriterium. Vielleich lieber auf Google Adsense oder Ähnliches setzen…

Mögliche Fokussierungen der Seite

Bisher werden auf der Seite lediglich OnlineSpiele sowie Downloads von Freeware-Spielen angeboten. Schön und gut. Nutzer von heute erwarten meist mehr, ein ganzheitliches Angebot. Vielleicht passt zu den Spielen noch ein Fun-Videoportal oder ähnliches, dass die Unterhaltungsfunktion der Spiele unterstützt.

Weitere Quellen

Meiner Meinung nach ist die einzige Chance, ein großes und erfolgreiches Portal aufzubauen, die User in den Prozess der Einstellung neuer Spiele mit einzubinden. Dies sollte möglichst einfach und schnell funktionieren und die User in Form von Reputation in der Community belohnen. Als Anreize am Anfang könnte man die fleissigsten User auch mit Gutscheinen o.Ä. belohnen.

Fazit

Es ist noch viel zu tun, um aus der Seite ein erfolgreiches Web2.0-Projekt zu machen. Die Grundlagen sind mit einer Spielesammlung gelegt, auf die sicher aufgebaut werden kann. Wichtig dabei ist, die User an die Plattform zu binden, in dem man oben genannte Zusatzfunktionen bietet und dem User die Möglichkeit gibt, sich auszutoben und eigene Fünde bzw. Entwicklungen zu präsentieren.

Mehr über die Person hinter der Seite erfährt man übrigens über das neue Blog des Projektes!

Autsch! – Ein Comeback

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Wer um die Jahrtausendwende nach unterhaltsamen Videos, Bilder und Ton-Aufnahmen gesucht hat, ist unweigerlich irgendwann bei Autsch.de gelandet. Bei Autsch! gab es alles, was angesagt und unterhaltsam war im Web.

Im Laufe der Zeit habe zumindest ich die Seite völlig aus den Augen verloren. Erst jetzt, durch eine Mail von trigami, bin ich wieder auf Autsch! aufmerksam geworden. Wie es auch über dem Artikel steht: Ja, ich bekomme Geld für dafür, dass ich diese Zeilen hier schreibe. Wen es stört, der möge woanders weiterlesen. Für alle anderen hier mein Eindruck vom neuen Autsch!:

Funktionen

Bei der gründlichen Überarbeitung, die vor dem Relaunch der Seite stattgefunden hat, wurden zahlreiche Web 2.0-Funktionen eingepflegt. So gibt es nun die Möglichkeit, alle Inhalte mit Tags zu verschlagworten, auf dem eigenen Blog über Flash-Player zu veröffentlichen und zu kommentieren. Daneben ist es auch möglich, Punkte für einzelne Inhalte zu vergeben, diese weiterzuempfehlen oder in die eigene Favoriten-Sammlung aufzunehmen. Zudem kann man Inhalte, die nicht auf so eine Seite gehören einfach melden. Leider nur, wenn man eingeloggt ist.

Der Flash-Player, der für das Einfügen von Content auf dem eigenen Blog zuständig ist, könnte allerdings noch eine Überarbeitung vertragen. So lässt er sich nicht in der Größe ändern und kommt in Farben daher, die nicht unbedingt gut zum Groß der Blog-Layouts harmonieren. Technisch funktioniert er jedoch einwandfrei, wie man hier sehen kann:


Layout

Das Layout wurde nicht radikal geändert sondern lediglich an die neuen Bedürfnisse angepasst und wird nun nicht mehr mit Flash realisiert. So werden sich Nutzer von früher die Seite sofort wiedererkennen:
Links gibt es ein aufgeräumtes Menü mit 4 Buttons, die direkten Zugriff auf Videos, Bilder, Ton-Aufnahmen und Witze bieten. Bei Klick auf einen der Button öffnet sich ein Untermenü mit den Kategorien, in die die jeweiligen Inhalte unterteilt sind. Auf der rechten Seite werden dann in einer Übersicht die Neuesten, Bestbewertetsten und Meistgesehensten Inhalte angezeigt, so dass man einen guten Startpunkt zum Stöbern in den Inhalten hat.

Inhalte

Kommen wir zu einem zentralen Punkt: Den Inhalten.
Gegenüber reiner Video-Portal wie YouTube kann Autsch! sicherlich durch das zusätzliche Angebot an Witzen, Bildern und Sounds punkten. Ein weiterer Pluspunkt sind die zahlreichen Inhalte, die noch aus der Anfangszeit um die Jahrtausendwende stammen. Diese historischen Highlights findet man auf anderen Plattformen oft nicht. Das aktuelle Angebot ist dagegen aufgrund der noch nicht so großen Nutzerbasis natürlich etwas eingeschränkt. Es steht jedoch jedem offen, eigene Inhalte auf der Plattform zu veröffentlichen. Dazu ist lediglich eine kostenlose Registrierung notwendig.
Die Chancen stehen also nicht schlecht, dass Autsch!, zahlreiche neue Nutzer vorausgesetzt, auch bei aktuellen Inhalten bald mit anderen Anbietern mithalten kann.

Fazit

Neben den nostalgischen Gefühlen, die mich überkamen, als ich die Seite nach so vielen Jahren wieder einmal gesehen habe, kann ich sagen, dass es mir durchaus gefällt, was bei Autsch! getan wurde.
Die Weichen für eine erfolgreiche und vor allem unterhaltsame Zukunft sind damit gestellt. An einigen Ecken sind sicherlich noch kleinere Änderungen von Nöten, die jedoch kein großes Problem darstellen sollten. So wäre es ganz hilfreich, ein Formular für Anfragen oder Vorschläge anzubieten, über das ein einfacher Kontakt möglich wäre. Dieses habe ich leider nicht finden können. Ebenso fehlt natürlich ein Entwickler-Blog ;)

Herzlichen Glückwunsch zu dem Comeback!

Jubii

Gestern war ich ja wie berichtet auf der CeBIT.

Es war ein anstrengender Tag und abends haben meine Füße geraucht.

Neben vielem anderen habe ich auch den Stand von Jubii sowie die kurze Präsentation auf dem Digital Livestyle-Stand gesehen. Daher hier ein paar Updates zu meinem ersten Jubii-Artikel.

Jubii ist ein Teil von Lycos, in dem die neuen, innovativen Produkte untergebracht werden sollen. Quasi um sie vom altbekannten Lycos-Rest abzugrenzen.

Jubii wird in den Grundfunktionalitäten kostenlos nutzbar bleiben. Auch nach der Betaphase.

Die aktuell angebotenen 10 GB Speicherplatz sind ein Sonderangebot zum Start des Dienstes. Später sollen wohl 4 GB Standard sein. Auch noch sehr ordentlich.

VoIP-Gespräche sind so wie ich das in der Präsentation gesehen habe auf 5 Minuten begrenzt. Dafür funktionieren auch Handy-Netze. Später Begrenzung des monatlichen Telefonguthabens für Standard-Accounts geplant.

Finanzierung soll zum einen über Werbung laufen. Zum anderen sind Premium-Pakete für mehr Telefonguthaben etc. vorgesehen.

Neben dem normalen Jubii. Also Kommunikations- und Sharingplattform sind weitere Dienste geplant. Aktuell ist auf der Jubii-Webseite von einem Datingdienst, einem Website-Creator und einer Art Social Network die Rede. Details dazu gibt es aber noch nicht.

Jubii soll im April in Europa (Deutschland, Frankreich, England, Italien, den Niederlanden, Spanien und Dänemark) online gehen.

Bisherige Nutzer von Lycos Mail sollen nach Jubii migrieren können.

Erfahren in einem kurzen Gespräch auf dem Jubii-Stand bzw. aus dem Blog und von der Webseite gefischt. Alles ohne Gewähr, wenn jemand anderen Infos hat bitte in den Kommentaren korrigieren.