Einen neuen Job finden mit Yourcha

Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag Hinweis: Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag.

Yourcha.de ist ein neues Jobportal, dass es sich zur Aufgabe gemacht hat, den Arbeitsmarkt zu revolutionieren. Statt der klassischen Vorgehensweise – Arbeitssuchender bewirbt sich bei Unternehmen – bietet Yourcha ein Modell, bei dem die Arbeitgeber sich Arbeitnehmer aus einem Pool aussuchen können. Dazu stellen Jobsuchende einen anonymisierten Lebenslauf auf das Portal. Danach heißt es warten, bis man bei einem Arbeitgeber auf Interesse stößt. Soweit die Idee.

Der erste Eindruck, den ich beim Besuch von Yourcha.de gewonnen habe, war durchaus positiv. Schickes Layout, gute Usability. Ohne Anmeldung geht allerdings gar nichts und die ist zurzeit nur mit einem persönlichen Anmeldecode möglich.

Nach Eingabe des Anmeldecodes und Login findet man sich in einem persönlichen Bereich wieder, in dem man sein Profil pflegen kann, anhand dessen Arbeitgeber Kontakt aufnehmen können. Dabei muss ich sagen, dass mir die Bearbeitung des Profils bei z.B. XING besser gefällt. Irgendwie durchdachter und man sieht besser, wie es nachher beim Arbeitgeber aussieht. Nach der Eingabe der Daten bleibt für den Arbeitnehmer nichts mehr zu tun. Sehr komfortabel.

Und genau da sehe ich ein Problem. Natürlich ist es auf der einen Seite schön, wenn man nichts weiter tun muss, als ein Profil zu aktualisieren. Was aber ist, wenn sich kein Arbeitgeber meldet? Die Chance, selbst aktiv zu werden wird einem bei Yourcha genommen. Dadurch wird sicherlich ein Großteil der Bewerber Yourcha höchstens als Ergänzung zu klassischen Jobplattformen nutzen. In diesem Ergänzungsbereich hat die Seite durchaus ihre Daseinsberechtigung. Besonders für Arbeitnehmer, die nur die vage Vorstellung von einem Jobwechsel haben, könnten über Yourcha testen, wie gut sie bei den Arbeitgebern ankommen und ob ein Jobwechsel überhaupt in Frage kommt. An dieser Stelle ist dann auch die Anonymität ein großes Plus, wer will schon, dass der aktuelle Arbeitgeber erfährt, dass man sich nach einem neuen Job umsieht…

Interessante Idee, die ich bisher so noch nicht gesehen habe. Allerdings keine echte Alternative sondern eher gute Ergänzung zu klassischen Jobplattformen, die allerdings zum Teil auch die Möglichkeit bieten, einen anonymen Lebenslauf online zu stellen…

Soweit bis hier mein eigener Eindruck. Nun folgen die Ergebnisse einer kleinen Google-Recherche, die einige nicht so positive Stimmen zu Youcha ans Tageslicht befördern. Da wird berichtet, dass unangefordert Post von yourcha gekommen ist, obwohl man nie Kontakt hatte. Nicht so schön. Was mich ein wenig mehr beunruhigt: Laut einiger Berichte gibt es Zusammenhänge zwischen yourcha und der Global Group, die sich unter anderem auf das Sammeln von Personendaten spezialisiert hat, um mit diesen gezielte Marketing-Aktionen zu unterstützen…

Nach dieser kurzen Recherche bleibt ein flaues Gefühl bei mir zurück. Will ich auf so eine Plattform wirklich meinen kompletten Lebenslauf inkl. aller Details online stellen? Ich bin mir da nicht mehr ganz so sicher und erwarte irgend eine Stellungnahme von yourcha zu den Vorwürfen. Das ist das Mindeste.

brainR sucht Claim

Die Brainstorming-Plattform brainR, die in den vergangenen Monaten bereits viel positives Feedback in der Blogosphäre erhalten hat, sucht nun einen Claim. Eine Vorauswahl wurde getroffen und nun seid ihr an der Reihe eure Favoriten zu wählen. Natürlich können auch weiterhin eigene Vorschläge eingereicht werden.

Hier kann über den Claim abgestimmt werden. Wundert euch nicht, wenn ihr nach der Abstimmung auf einer leeren Seite landet, so war das bei mir auch…

Mein Favorit ist übrigens “get innovation done”. Die Abstimmung läuft noch bis zum 03.04.07. Genug Zeit also, eure Favoriten zu wählen!

Noch mal zu Twitter

Hab mir das ganze noch mal durch den Kopf gehen lassen. Kommt man ja bei der Flut an Artikeln zu dem Thema auch nicht drum rum.

Was ich immer noch für problematisch im Sinne der Privatsphäre halte, ist dass ständige Veröffentlichen der eigenen Tätigkeiten im öffentlichen Bereich. Kommunikation über Twitter in einer festgelegten Gruppe von Freunden dagegen könnte wohl wirklich spannend sein. Allein schon, um unkompliziert Verabredungen mit mehreren Leuten zu organisieren.

Gibt es eigentlich die Möglichkeit, die eigenen Freunde zu gruppieren? Konkretes Problem: Ich studiere in Münster. Unter der Woche gehe ich also mit Kollegen aus dem Studium in Münster mal n Bier trinken oder so. Am Wochenende bin ich meistens in Dorsten und dementsprechend mit anderen Leuten unterwegs. Da wäre es unnötig verwirrend, wenn jeder “Freund” alles liest. Besser wäre es da, zwei Gruppen von Freunden anlegen zu können. Geht das?

Soviel zu Twitter erstmal. Eine kleine Übersicht über Artikel über Twitter gibt es hier.

Mit Technorati gegen den Trackback-Spam

Von Peter Schink habe ich die Tage über einen Kommentar von seiner Idee erfahren, Backlinks in Zukunft über Technorati abzuwickeln. Dazu hat er ein Script entwickelt, dass die Daten von Technorati zu Backlinks zu einem Artikel, die dort in Form eines RSS-Feeds bereitliegen, in das eigene Blog einbindet. Dadurch haben Spammer keine Chance mehr. Leider hat die Sache den Haken, dass Technorati neue Backlinks nicht sofort erfasst. So kann es schon mal eine Weile dauern, bis der Backlink im Blog ankommt.

Interessante Idee, wie ich finde, jedoch bin ich ehrlich gesagt zu faul, sie bei mir umzusetzen. Zudem habe ich in den letzten Tagen keine Probleme mit Trackback-Spam gehabt und bin nicht so scharf dadrauf, mich in Abhängigkeit von Technorati zu begeben. Für alle, die es mal ausprobieren wollen, gibt es in dem Artikel auch das passende PHP-Skript, dass den Feed von Technorati lädt und verarbeitet.

FeedReader mit Empfehlungssystem!?

Und noch so eine Idee…
Ich stelle mir das in etwa so vor:
Reader installieren, OPML-Datei mit den Feeds importieren, die man so liest, Feeds ranken, Empfehlungen erhalten…
Jetzt stark vereinfacht…
Vorteile:

  1. Man stößt auf Feeds bzw. Blogs, die man vielleicht sonst nie zu Gesicht bekommen würde, obwohl der Inhalt mit den eigenen Interessen übereinstimmt.
  2. Feeds/Blogs bekommen neue Leser, die sich für die Inhalte interessieren, ganz ohne Werbung

Also sowohl für Konsumenten als auch für Produzenten eine Sache, die Vorteile mit sich bringt…