StudiVZ gehackt

Heute war es mal wieder soweit. Ein unbekannter Hacker hat eine Sicherheitslücke im System von StudiVZ genutzt, um auf die Mitgliederdaten zuzugreifen. Er hat offenbar Mailadressen, Zugangsdaten und Freundschaftsverbindungen ausgelesen. In welchem Umfang, das geht aus der veröffentlichten Pressemitteilung nicht hervor.

Herrlich, wenn mal wieder ungewiss ist, was mit den eigenen Daten geschehen ist. Immerhin beruhigend, dass die Passwörter in der StudiVZ-Datenbank verschlüsselt gespeichert werden. Hoffentlich auch mit einem sicheren Verschlüsselungsverfahren.

Als Reaktion auf den Hack wurden die Passwörter aller Mitglieder zurückgesetzt. Auch die Sicherheitslücke wurde entdeckt und eliminiert. Aktuell ist das StudiVZ offline, da die Server dem Ansturm der User auf die Zusende-Funktion für ein neues Passwort wohl nicht gewachsen waren. Bis Mitternacht soll eine Lösung gefunden werden.

Ich bin gespannt…

(via BasicThinking)

StudiVZ Blog gehackt

In der vergangenen Nacht wurde das Blog des StudiVZ gehackt.
Es wurde offensichtlich vom Chaos Computer Club dazu verwendet, eine Stellungnahme zu einem Interview zu veröffentlichen, das von Konstantin Urban dem Manager Magazin gegeben wurde. Darin hatte dieser zu der Frage nach Problemen mit der Datensicherheit gesagt, dass es “der Chaos Computer Club vergebens versucht” hat, “sich ins System zu hacken”.

Von diesen Aussagen distanziert sich der CCC in der Stellungnahme und erklärt, in keinster Weise an diesem Hackversuch beteiligt gewesen zu sein.

Warum der CCC diesen Weg gewählt hat, um diese Stellungnahme zu veröffentlichen ist mir schleierhaft. Der Club sollte doch eigentlich über genug Wahrnehmung in der Öffentlichkeit verfügen, um so etwas auch auf etwas seriösere Weise zu publizieren…

Zurzeit ist das StudiVZ-Blog nun komplett offline. Auch die Hinweise auf der StudiVZ-Seite zum Blog wurden entfernt.

Den Screenshot mit der Stellungnahme auf dem StudiVZ-Blog gibt es bei Thomas goes .NET.

[via Basic Thinking, Blogbar, uvm]

Soviel kostet das StudiVZ

Nachdem gestern von einem Preis von rund 100 Millionen Euro die Rede war, wurde dieser in neueren Meldungen deutlich nach unten korrigiert.
Andere Zahlen ergeben sich zumindest aus Artikeln in der FTD und der Welt. Das Handelsblatt schreibt in der aktuelle Printausgabe vom 4.1.2007

Der Kaufpreis liegt nach Angaben aus Verhandlungskreisen bei rund 50 Mill. Euro.

Der Kaufpreis liegt nach diesen Artikeln zu urteilen irgendwo über 50, aber weit unter 100 Millionen. Immer noch eine ordentliche Stange Geld, aber eben keine 100 Millionen… ;)

[via medienrauschen]

Holzbrinck übernimmt StudiVZ

Die Holzbrinck-Verlagsgruppe hat nun ganz offiziell das StudiVZ übernommen. Gesellschafter mit Minderheitsbeteiligung war der Stuttgarter Verlagsgruppe schon seit längerem.

Über den Preis der Übernahme erfährt man im StudiVZ-Blog derzeit nichts. Allzu hoch dürfte er nach den PR- und Sicherheits-GAUs der letzten Monate wohl nicht mehr gewesen sein…

Update: Laut Spiegel.de liegt der Kaufpreis bei über 100 Millionen €. FocusOnline hat Informationen von Käuferseite, nach denen der Kaufpreis unter dem 120 Millionen Angebot von Springer liegt. Also irgendwo zwischen 100 und 120 Millionen € wird der Kaufpreis wohl liegen, wenn man den Informationen glauben darf.

[via StudiVZ-Blog]


StudiVZ offline

Seit mehreren Tagen ist das StudiVZ nun schon offline. Hinter den Kulissen wird wohl fleißig an den zahlreichen Sicherheitslücken gewerkelt, die in den letzten Wochen entdeckt wurden. Daneben wurde ein Testsystem eingerichtet, auf dem jedermann herumtoben kann, um weitere Sicherheitslücken zu finden und dabei ein bisschen Geld zu verdienen.

Nunja, ich hoffe dann einfach mal, dass es bald weitergeht. Denn weiter geht es auf jeden Fall, davon bin ich absolut überzeugt, wie auch Gerhard Schoolmann in seinem Bericht. Allein ich kenne schon zahlreiche Studenten, die nicht mehr auf das StudiVZ verzichten möchten. Also StudiVZ-Menschen, haut rein und bringt das System wieder zum Laufen, und zwar ohne Lücken!

(via Basic Thinking)