CakePHP

In den letzten Tagen habe ich mich mal ein wenig in das Framework CakePHP eingearbeitet. Es setzt konsequent auf das MVC-Entwurfsmuster und bietet viel Unterstützung bei der Entwicklung von Webanwendungen mit PHP.  Dabei erhöht sich die Geschwindigkeit, mit der man erste Prototypen von Anwendungen entwickeln kann, dramatisch. Die Arbeit an kleinen Details relativiert den Zeitgewinn teilweise.

Insgesamt bringt es aber auf jeden Fall etwas sich mit einem guten Framework für PHP zu beschäftigen, auch wenn es nicht CakePHP.  Die Anwendungen sind nacher einfach sauberer und flexibler. So zumindest meine Erfahrung aus ein paar Tagen mit CakePHP. Sobald meine erste ordentliche Anwendung fertig ist, erfahrt ihr es hier als Erste!  Und nein, es wird kein Facebook-Klon. Den haben wir ja schon in Deutschland 😉

Wer jetzt auch Lust bekommen hat, sich CakePHP mal genauer anzuschauen, dem sei die offizielle Webseite zum Framework ans Herz gelegt: CakePHP.org

Ganz schön kuschelig hier

Mit „Eng aber kuschelig“ Es gibt es einen neuen Song über Blogger und die Blogosphäre. Sehr schön! Auch wenn ich es hier eigentlich nicht sooo kuschelig und eng finde, aber gut. Das empfindet wohl jeder anders. 😉

Hier kommt ihr zum Musiker hinter dem Song

Und hier direkt zum mp3-Download

(via Der Blogbote)

Update: „Eng aber kuschelig“ ist gar nicht der Titel, wie ich aus dem Beitrag beim Blogboten geschlossen habe. 😉

Bücher kaufen und verkaufen mit Bookya

Gestern wurde ich per Mail auf Bookya.de aufmerksam gemacht. Diese Seite richtet sich speziell an Studenten, die Bücher loswerden oder gebraucht kaufen wollen.

Besonderheit von Bookya ist, dass Verkaufs- und Kaufangebote generell lokal eingestellt werden. Also verkauft man seine Bücher an der Heimat-Uni, so dass Versandkosten etc. entfallen. Zusätzlich zum Einstellen von Büchern zum Verkauf kann auch eine Anfrage für ein spezielles Buch gestellt werden, dass man gerne kaufen würde.

Optisch gefällt mir die Seite ganz gut, manche Dinge funktionieren irgendwie noch nicht 100%, aber nagut, Beta halt 😉

Die Idee mit den lokalen Bücher-Marktplätzen finde ich im Prinzip gut. Jedoch steigt dadurch die Anzahl der Nutzer, die erforderlich ist, um die Plattform sinnvoll nutzen zu können und nicht nur Zufallstreffer zu landen. Keine leichte Aufgabe, zumal Bookya auch in Konkurrenz zu vielen lokalen, Uni-internen Tauschbörsen für Bücher steht.

Wird man sehen müssen, ob es dennoch bedarf für eine schicke Online-Plattform gibt.

PolarRose

Wow. Gerade über das Interview mit Nikolaj Nyholm bei Netzstimmen auf PolarRose gestoßen.

PolarRose hat sich zum Ziel gesetzt, Personen auf Fotos im Internet zu erkennen. Überall, jeden. Egal ob es eine Foto einer Plakatwand mit dem Bild eines Modells ist, oder die Fotos von der letzten Fete. Mit Hilfe eines Browser-Plugins soll es möglich sein, alle Menschen, die auf einem Bild im Browser dargestellt sind, zu erkennen. Falls doch einmal jemand nicht erkannt wird, so sind die User aufgefordert, die Person entsprechend zu taggen, falls sie den Namen kennen.

Dieses Ziel soll durch eine intelligente Gesichtserkennungssoftware gepaart mit der kollektiven Intelligenz der User erreicht werden.

Laut Webseite soll eine erste Beta-Version des Plugins noch im ersten Quartal 2007 veröffentlicht werden. Dann ist es wohl vorbei mit den Party-Fotos oder was auch immer so im Netz bislang unentdeckt geschlummert hat…

OpenID

Das Thema OpenID wurde gestern ja mal wieder so richtig schon gehyped durch die Meldung, dass WordPress.com-Accounts nun zur Identifizierung dienen können.

Darauf hin habe ich mir mal den Screencast zu OpenID angesehen, mich ein wenig über die Materie informiert und mir einen eigenen Account bei MyOpenID besorgt. Schön und gut. Was kann ich jetzt mit meiner OpenID anfangen? Nicht wirklich viel, denn kein Dienst, den ich nutze, unterstützt Authentifizierung via OpenID.

Das soll jetzt nicht heißen, dass OpenID vom Prinzip her schlecht ist. Schlecht ist nur, dass es nicht die großen Zugpferde unter den Diensten gibt, die das Ganze mal richtig pushen, in dem sie offensiv damit werben, dass sie OpenID unterstützen. Für den normalen User gibt es so keinen Grund, sich OpenID anzugucken.

Und sowieso ist die bisherige Aufmachung der OpenID-Seite und allem drum rum eher dürftig. Jeder normale Nutzer ist doch erstmal verwirrt, wenn er hört, dass er einen aus vielen Servern auswählen kann, wo er seine OpenID anlegt. Warum nicht alles auf der zentralen OpenID-Seite vereinigen? Und zwar ein bisschen schicker, als das aktuell der Fall ist. Idealerweise mehrsprachig und mehr auf den normalen User ausgerichtet.

Fazit: Es braucht ein paar große Dienste wie MySpace, Wikipedia oder ähnliches und eine ordentliche zentrale Anlaufstelle für OpenID, dann wird das zum Selbstläufer, wenn nicht irgendwelche technischen Tücken auftreten…

(via BasicThinking)