Rivva gelauncht

Mit Rivva hat Frank Westphal einen Service gelauncht, der die besten Blog-Artikel der deutschsprachigen Blogosphäre finden und ausgeben soll. Mit diesem Service kann dann jeder sicherstellen, dass er nicht die Top-Artikel schlechthin verpasst, weil er gerade das entsprechende Blog, in dem der Artikel veröffentlicht wurde, nicht liest.

So weit die Theorie. Bisher ist Rivva eine frühe Beta-Version, die noch nicht wirklich viele Features besitzt. So ist momentan noch nicht einmal ein Feed für die neuesten Top-Artikel implementiert. Ob die Auswahl der wirklichen Top-Artikel funktioniert, kann man natürlich nicht wirklich beurteilen, da man selbst das ja eher subjektiv sieht.

Auch ist die Anzahl der Blogs, die nach den Top-Artikeln durchsucht wird, aktuell noch ziemlich gering. Neue Blogs sollen aber automatisch aufgenommen werden, sobald sie in mehreren Blogs verlinkt sind. Zudem soll es in den nächsten Tagen die Möglichkeit geben, sein eigenes Blog für die Einbeziehung in die Suche nach Top-Artikeln vorzuschlagen.

Das englischsprachige Pendant zu Rivva, Techmeme, sagt mir persönlich gar nichts. Aber mit der englischsprachigen Blogosphäre bin ich auch nicht wirklich vertraut…

Weitere kritische Stimmen zu Rivva gibt es unter anderem auch bei Robert Basic, Frank Helmschrott und Nico Lumma.

Jubii.com

Jubii.com stellt den Nutzern ein Webinterface zur Verfügung, über das diese bis zu 10 GB an Daten verwalten und tauschen können. Dazu gibt es eine vollwertige Kommunikationsplattform mit Email, Chat und Voice Over IP. Das alles vollkommen kostenlos (zumindest während der Beta-Phase).

Email, chat, Voice over IP, uploading and sharing of files – Jubii has it all. Sign up now and get 10 GB of free storage – for a limited time only!

Hab mich vor ein paar Tagen mal angemeldet und geguckt, was so geht. Optisch macht die Seite einen soliden Eindruck und auch die Usability passt. Allerdings muss man nach dem Login eine ewige Zeit warten, bis endlich alles geladen ist. Das ist echt nervig, wenn man nur mal eben nach neuen Mails schauen will.

Das Webinterface ist im Prinzip in die zwei Module Communication und Sharing unterteilt. Unter Communication findet man die Mail, Chat und Voice-Funktionen, unter Sharing können Dateien hochgeladen werden.

Leider lässt sich von den Kommunikations-Funktionen bisher nur die Mail-Funktion nutzen, Anrufe können nur in die USA getätigt werden (das soll sich aber im Rahmen von Lokalisierungen ändern) und das Chat-Modul ist noch nicht freigegeben.

Weiterhin ist mir aufgefallen, dass es bisher noch keine Suchfunktion gibt. Das geht gar nicht! Ohne Suche hat man bei der Flut an Mails heutzutage doch keine Chance mehr, immer genau die Mail zu finden, die man gerade sucht.

Kommen wir zum Sharing. Um etwas tauschen zu können, muss es ersteinmal hochgeladen werden, logisch! Dies funktioniert über einen schicken Dialog mit Progressbar und bietet die Möglichkeit, Dateien direkt zu taggen. Nach erfolgreichem Upload weist Jubii die Datei automatisch einer der 4 Kategorien Documents, Music, Videos oder Pictures zu. Sharing funktioniert dann entweder Jubii-intern über die eigenen Kontakte, oder per E-Mail. Getestet habe ich es jedoch noch nicht, da ich noch keine Jubii-Kontakte habe 😉

Fazit: Jubii könnte sicherlich ein ganz nettes Tool werden, wenn denn mal alle Funktionen implementiert sind und auch funktionieren. Ist halt noch Beta! Besonders die Verknüpfung von Dateiverwaltung und Kommunikation macht wohl Sinn. Zumindest vermisse ich so etwas bei GoogleMail schon seit längerem.

(via Agenturblog, die das Ganze übrigens auch entwickelt haben)

myCORNERS: Konkurrenz für XING

Mit myCORNERS gibt es eine weitere Plattform fürs Netzwerken. Besonderheit gegenüber XING ist, dass myCORNERS komplett kostenfrei ist. Das ist für mich persönlich ein großer Pluspunkt, da ich zumindest momentan nicht bereit bin, für die Premiummitgliedschaft bei XING zu zahlen.

Kostenfrei können Nutzer gezielt bestehende Kontakte verwalten, neue Kontakte knüpfen und untereinander kommunizieren.

Problem von myCORNERS ist, dass XING bei den Nutzerzahlen quasi uneinholbar weit vorne liegt. Da wird es schwer werden, die Leute davon zu überzeugen, sich bei einem weiteren Netzwerk anzumelden, dass soweit ich das sehe, keine neuen Features bietet. Vielmehr sind einige Features, wie zum Beispiel Gruppen zurzeit noch nicht freigeschaltet.

Ich bin gespannt, wie sich myCORNERS weiterentwickelt und habe mir auch gleich schon mal ein Profil angelegt. 😉

(via Contentschmiede)

StudiVZ-Nutzer: Passwörter ändern!

Für alle StudiVZ-Nutzer ist es wohl Pflicht, die Passwörter bei allen Diensten zu ändern, bei denen das gleiche Passwort wie für das StudiVZ genutzt wurde. Wie gestern bekannt wurde, ist es einem Hacker gelungen, Nutzerdaten inkl. Passwörtern aus der StudiVZ-Datenbank auszulesen. Bisher war davon die Rede, dass die Passwörter verschlüsselt sind. Schön und gut.

Glaubt man dem Artikel bei Don, dann lässt sich die Verschlüsselung knacken. Dieses Gerücht soll zumindest StudiVZ-intern kursieren.

Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber mir wird das StudiVZ so langsam unheimlich. Und ganz ehrlich, ich habe nicht für jeden Dienst ein anderes Passwort. Das wäre auch nicht vereinbar mit meinem begrenzten internen Passwortspeicher. Zum Glück habe ich die wirklich wichtigen Passwörter von Diensten wie dem StudiVZ bislang ferngehalten. Sonst müsste ich mir nun wohl möglich ernsthafte Sorgen machen…

Passend dazu hier ein Passwortgenerator für neue Passwörter 😉

adical geht an den Start

Heute wurde die Plattform adical gelauncht. Es handelt sich dabei um ein Gemeinschaftsprojekt von Sascha Lobo und dem Spreeblick Verlag KG. Ziel ist es, Werbung von Bloggern für Blogger zu organisieren. D.h. Unternehmen können auf adical zugehen und werden dort über die Möglichkeiten der Werbung auf ausgewählten Blogs informiert. Welche Blogs durch adical organisierte Werbung schalten dürfen, entscheidet adical selbst. Dazu wurden vor dem Launch der Seite ausgewählte Blogger angeschrieben und ihnen eine Kooperation angeboten, soweit ich das der adical-Seite entnehmen kann.

Angeboten werden offenbar diverse Werbeformate wie Text- und Bannerwerbung.

Was genau ist jetzt neu daran?- Blogger vermarkten Blogs direkt ohne Umwege über Google AdSense und Co.

Was ist der Vorteil? – Es gibt eine Kasse, über die Abmahnkosten von beteiligten Blogs finanziert werden können.

Und sonst? – Abwarten, das Ganze läuft ja erst seit heute und bei Spreeblick sind erst 35 Kommentare zu dem Thema eingetrudelt 😉

(via Der Blogbote)