Holzbrinck übernimmt StudiVZ

Die Holzbrinck-Verlagsgruppe hat nun ganz offiziell das StudiVZ übernommen. Gesellschafter mit Minderheitsbeteiligung war der Stuttgarter Verlagsgruppe schon seit längerem.

Über den Preis der Übernahme erfährt man im StudiVZ-Blog derzeit nichts. Allzu hoch dürfte er nach den PR- und Sicherheits-GAUs der letzten Monate wohl nicht mehr gewesen sein…

Update: Laut Spiegel.de liegt der Kaufpreis bei über 100 Millionen €. FocusOnline hat Informationen von Käuferseite, nach denen der Kaufpreis unter dem 120 Millionen Angebot von Springer liegt. Also irgendwo zwischen 100 und 120 Millionen € wird der Kaufpreis wohl liegen, wenn man den Informationen glauben darf.

[via StudiVZ-Blog]


Bloggende Weihnacht

Unglaublich, aber wahr. Einen Tag vor Heiligabend trudelte hier ein kleines Amazon-Paket ein. Meine Freundin konnte mich erfolgreich davon abhalten, es sofort zu öffnen. Gestern Abend war es dann so weit. Ein Buch (Brennen muss Salem von Stephen King) kam zum Vorschein. Und woher? Von der Bloggenden Weihnacht, einem kleinen Projekt um Arne Kolja, das es sich zum Ziel gesetzt hat, Blogger zu Weihnachten mit einem Geschenk zu überraschen.

Es ist euch gelungen! Ich hatte keine Ahnung und war wirklich freudig überrascht, als ich erfahren habe, woher das Geschenk denn stammt. Danke dafür! Und danke auch an meine Freundin, die mich bei der Bloggenden Weihnacht eingetragen hat!

Ich würde hier nun gerne noch ein Foto des Buches einstellen, aber leider ist mein Kamera-Akku momentan leer. Vielleicht später…

StudiVZ offline

Seit mehreren Tagen ist das StudiVZ nun schon offline. Hinter den Kulissen wird wohl fleißig an den zahlreichen Sicherheitslücken gewerkelt, die in den letzten Wochen entdeckt wurden. Daneben wurde ein Testsystem eingerichtet, auf dem jedermann herumtoben kann, um weitere Sicherheitslücken zu finden und dabei ein bisschen Geld zu verdienen.

Nunja, ich hoffe dann einfach mal, dass es bald weitergeht. Denn weiter geht es auf jeden Fall, davon bin ich absolut überzeugt, wie auch Gerhard Schoolmann in seinem Bericht. Allein ich kenne schon zahlreiche Studenten, die nicht mehr auf das StudiVZ verzichten möchten. Also StudiVZ-Menschen, haut rein und bringt das System wieder zum Laufen, und zwar ohne Lücken!

(via Basic Thinking)

Umbau im Movie Park

Der Movie Park Germany nutzt die Winterpause um einen Teil des Parks kräftig umzubauen. Für die Berichterstattung über den Umbau wurde ein Blog eingerichtet, in dem regelmäßig über den Baufortschritt berichtet wird. Dazu gibt es jeweils viele Fotos, die schon erahnen lassen, was die Besucher nächstes Jahr im Movie Park erwartet.

Unter anderem wurde die Cop Car Chase Achterbahn samt der Kulisse Marienhof abgerissen. Dort soll ein komplett neuer Bereich entstehen. Zusätzlich wird das Wonderland um 5000 m² erweitert.

Weitere Details gibt es wie gesagt auf dem Blog zum Umbau: www.preview2007.de

StudiVZ am Abgrund?

Vor ein paar Wochen hatte ich vor einen kurzen Artikel über die Eskapaden von Ehssan Dariani zu schreiben, der bekanntlich einer der Mitbegründer des StudiVZ ist. Ich habe mich damals dagegen entschlossen, weil ich nicht Teil einer überzogenen Hetzkampagne werden wollte.

In den darauffolgenden Wochen wurde aus einem kleinen Fehltritt eines Gründers allerdings eine mittelschwere Katastrophe. Hier eine kurze Zusammenfassung:

Das StudiVZ kämpft mit täglich neuen Sicherheitslücken, die die Sicherheit der Nutzerdaten zum Teil massiv gefährden (Zumeist XSS- und CSRF-Lücken). So war es zum Beispiel möglich, die Profile beliebiger Nutzer einfach über die Angabe der Nutzerid, die nach der Reihenfolge der Anmeldung vergeben wurden, abzurufen. Zudem sind Fotos, die eigentlich als „privat“ eingestellt wurden, für jeden zugänglich, sobald er eine kurze Buchstabenfolge kennt, die angeblich leicht zu entschlüsseln ist.

Diese und weitere haarsträubende Sicherheitslecks haben mich dazu bewogen einige meiner Daten schnellstmöglich aus dem StudiVZ zu entfernen. Einen kompletten Rückzug halte ich jedoch für übertrieben, da alle Daten, die dort nun über mich zu erfahren sind auch auf anderem Weg aus dem Netz zu beziehen sind und ich nicht auf die Netzwerkfunktionen des VZ verzichten möchte.

Teilweise frage ich mich jedoch, ob man solch gravierende Sicherheitsmängel nicht viel früher hätte bemerken müssen. Schließlich handelt es sich bei vielen dieser Fehler wirklich um Anfängerfehler, die einem erfahrenen Programmierer nicht unterlaufen dürfen. Erst recht nicht, wenn es um die Daten von über einer Million Nutzern geht.

Wer sich umfassend über die Thematik informieren möchte sollte sich mal intensiv bei der Blogbar umschauen, wo Don Alphonso mit teilweise sehr überzogenen Artikeln den Stein erst ins Rollen gebracht hat. Auch das Blog des StudiVZ hält einige Informationen, insbesondere zur Behebung von Sicherheitslücken bereit.