OpenID

Das Thema OpenID wurde gestern ja mal wieder so richtig schon gehyped durch die Meldung, dass WordPress.com-Accounts nun zur Identifizierung dienen können.

Darauf hin habe ich mir mal den Screencast zu OpenID angesehen, mich ein wenig über die Materie informiert und mir einen eigenen Account bei MyOpenID besorgt. Schön und gut. Was kann ich jetzt mit meiner OpenID anfangen? Nicht wirklich viel, denn kein Dienst, den ich nutze, unterstützt Authentifizierung via OpenID.

Das soll jetzt nicht heißen, dass OpenID vom Prinzip her schlecht ist. Schlecht ist nur, dass es nicht die großen Zugpferde unter den Diensten gibt, die das Ganze mal richtig pushen, in dem sie offensiv damit werben, dass sie OpenID unterstützen. Für den normalen User gibt es so keinen Grund, sich OpenID anzugucken.

Und sowieso ist die bisherige Aufmachung der OpenID-Seite und allem drum rum eher dürftig. Jeder normale Nutzer ist doch erstmal verwirrt, wenn er hört, dass er einen aus vielen Servern auswählen kann, wo er seine OpenID anlegt. Warum nicht alles auf der zentralen OpenID-Seite vereinigen? Und zwar ein bisschen schicker, als das aktuell der Fall ist. Idealerweise mehrsprachig und mehr auf den normalen User ausgerichtet.

Fazit: Es braucht ein paar große Dienste wie MySpace, Wikipedia oder ähnliches und eine ordentliche zentrale Anlaufstelle für OpenID, dann wird das zum Selbstläufer, wenn nicht irgendwelche technischen Tücken auftreten…

(via BasicThinking)

United 93

Gestern Nacht noch einen spannenden Film gesehen: Flug 93

Der Film thematisiert die Entführung des United Airline Fluges 93 am 11. September 2001. Er stellt auf ziemlich bedrückende Weise dar, wie die Flugsicherung an diesem Schreckenstag nach und nach realisiert, was da eigentlich in der Luft passiert.

Besonders beeindruckend ist allerdings die Darstellung der Passagiere von Flug 93. Diese entschließen, die Terroristen anzugreifen, obwohl diese eine Bombe (Attrappe) bei sich tragen. Sich selbst konnten sie dabei damals zwar nicht retten, aber den Absturz in bewohntem Gebiet haben sie damit erfolgreich verhindert.

Absolut sehenswerter Film, vor allem, da die Attentäter nicht als Verrückte sondern zumindest teilweise hoch rational denkende Menschen dargestellt werden. Mit gepflegtem Äußeren und durchaus persönlichen Ängsten.

Bei Amazon gibt es die DVD übrigens schon für 12,95 €.

CeBIT – Was sollte man sich anschauen?

Tja, da ich nun definitiv zur CeBIT fahren werde, wird es so langsam mal Zeit, dass ich mir ein kleines Programm zusammen stelle. Ein paar Stände habe ich schon fest, bin aber auch offen für gute Tipps, falls jemand welche hat. Zum WeblogCamp werde ich leider nicht kommen, da ich für Sonntag keine Möglichkeit gefunden habe, nach Hannover zu kommen. Stattdessen bin ich nun am Montag, dem 19. März dort.

Unter anderem plane ich die Stände des European Research Center for Information Systems und der FH Gelsenkrichen zu besuchen. Dazu kommen dann noch die üblichen Verdächtigen wie Microsoft, IBM, RedHat, Oracle, SAP usw. deren Stände ich mir zumindest mal ansehen möchte. Daneben interessiere ich mich auch für den Stand von SYNCING.NET.

Und sonst? Mal schauen! Ein bisschen Zeit zum Planen habe ich ja noch.

Und welche Aussteller auf der CeBIT wollt ihr unbedingt besuchen?

Stromberg: Enttäuschender Start der 3. Staffel

Gestern Abend war es endlich soweit. Die erste Folge der dritten Staffel Stromberg lief auf Pro7. Nach wochenlanger Vorfreude muss ich allerdings sagen, dass ich ein wenig enttäuscht bin. Irgendwie hatte ich Stromberg anders in Erinnerung. Besser halt.

Ist zwar schon eine ganze Weile her, dass ich die alten Staffeln das letzte Mal gesehen habe, aber die waren doch besser, oder? Gestern war es nicht so unterhaltsam. Klar, ein paar lustige Momente, aber insgesamt doch eher mau. Besonders die Konkurrenz von Stromberg und Ulf um Angehörige des weiblichen Geschlechtes gab es doch schon das ein oder andere Mal, wenn ich mich recht entsinne. Neue Ideen wären mal ganz nett.

Aber vielleicht tue ich dem Bernd auch unrecht und die Staffel wird noch der Knaller 😉

Backup-Strategie für’s Blog

Diese Woche wurde ausgerufen zur Backup-Woche. Daher hier mal wieder ein kleiner Beitrag von mir zum Thema Backup des Blogs.

Die wertvollsten Daten eines Blogs liegen normalerweise in der Datenbank. Dort befinden sich Artikel, Kommentare, Tags uvm. Daher sollte besonders die Datenbank regelmäßig gesichert werden. Bei mir geschieht dies täglich. Dabei greife ich auf den Cronjob-Service von Cronjob.de zurück und lasse über diesen Service täglich zu früher Stunde ein Backup-Script aufrufen, dass sämtliche Tabellen aus der Datenbank in ein SQL-File schreibt und als Archiv auf dem Server speichert. Wichtig dabei ist, dass man sowohl den Ordner, in dem man die Backups speichert, als auch den Ordner, in dem die Backup-Scripte liegen, mit einem Passwort schützt (htaccess).

Zusätzlich bekomme ich alle paar Tage ein aktuelles Backup per E-Mail, so dass ich selbst im Fall der Fälle, wenn der Server einen kompletten Datenverlust erleiden sollte, was eigentlich nicht vorkommen darf, über ein halbwegs frisches Backup verfüge.

Beide Skripte, das zum täglichen Backup sowie das zum Backup per Mail basieren auf dem WordPress-Plugin WordPress Database Backup von Scott Merrill. Diese habe ich allerdings so modifiziert, dass sie nicht mehr als Plugins taugen, sondern lediglich stumpfe Backup-Maschinen sind. Falls Interesse an diesen Skripten besteht, bitte per Kommentar melden.

Nachdem nun die Datenbank gesichert ist, können wir uns um die weiteren Daten kümmern, die das Blog zum Blog machen. Die Daten auf dem Webserver. Dort sammeln sich neben der WordPress-Installation auch sämtliche Bilder aus Blogeinträgen sowie mit viel Aufwand bearbeitete Themes etc.

Diese sichere ich nicht regelmäßig, sondern nur, wenn mal wieder ein WordPress-Update angesagt ist oder ich nichts Besseres zu tun habe. Sicher nicht vorbildlich aber im Gegensatz zur Datenbank sammeln sich auf dem Webserver wesentlich größere Datenmengen an, was das backupen erschwert. Falls jemand dafür jedoch eine elegante Lösung parat hat bin ich durchaus nicht abgeneigt, mich noch mal mit dem Thema zu befassen.

Dieser Artikel ist übrigens nicht viel mehr als eine Neuauflage dieses alten verstaubten Etwas.