Kapiland ist abgebrannt

Kapiland Logo
Zum Glück noch nicht, aber es kann jederzeit passieren…
Bis dahin ist Kapiland aber ein ziemlich unterhaltsames Browsergame, in dem man seine kapitalistischen Triebe hemmungslos ausleben kann.

Man beginnt mit einigen tausend Caps, der virtuellen Währung in Kapiland, und beginnt damit, sein ganz privates Imperium zu errichten. Dazu stehen 18 produzierende Gebäude wie Quelle, Bergwerk, Fabrik oder Plantage, 10 verkaufende Gebäude wie die Tankstelle, und mehrere Forschungseinrichtungen sowie Spezialgebäude zur Verfügung. In den Gebäuden können dann Waren produziert, verbessert oder verkauft werden.

Neben dem Verkauf über die Verkaufsgebäude gibt es auch einen Markt, über den man Waren an andere Spieler verkaufen kann sowie die Möglichkeit, anderen Mitspielern direkt Verträge zukommen zu lassen. So entsteht schnell ein Geflecht von Handelsverbindungen in dem man sowohl als Käufer als auch als Verkäufer agiert.

Für ausreichende Langzeitmotivation sorgen div. Spezielgebäude, die erst ab einem gewissen Level freigeschaltet werden sowie zahlreiche Wettbewerbe, bei denen es meist um die Produktion einer großen Menge einer speziellen Ware in einer gewissen Zeit geht.

Die Community ist gut entwickelt und kommuniziert über mehrere Kanäle. So gibt es neben dem obligatorischen Forum ein gut gepflegtes Wiki, mit dem auch Einsteiger schnell die Welt von Kapiland begreifen, sowie eine wöchentlich erscheinende Zeitung und einen IRC-Chat. Einsteiger werden von vielen fortgeschrittenen Spielern mit Sonderangeboten etc. unterstützt und insgesamt ist es ein sehr friedliches Spiel mit sehr angenehmer Atmosphäre.

Ein weiterer Pluspunkt ist die Tatsache, dass es nicht wirklich schlimm ist, wenn man mal eine Woche nicht zum Spielen kommt, denn es gibt keine Überfälle von anderen Spielern oder andere unangenehme Überraschungen…

Was mir nicht so gut gefällt, ist die nicht wirklich zeitgemäße Oberfläche. Diese lässt den Komfort anderer aktueller Browsergames vermissen. Ein wenig Ajax oder zumindest JavaScript würde der Usability des Spieles gut tun.

Alles in allem ein gelungenes Spiel, dass nicht zu viel Zeit beansprucht und trotzdem Spaß macht!

Fortsetzung entfällt

Das geplante Tutorial zum Thema JSPs und Servlets entfällt vorerst. Bin erstens zur Zeit wieder mit anderen Themen beschäftigt und zum anderen einfach noch nicht tief genug in der Materie, um mein Wissen in sinnvoller Form weiterzugeben.

Einen Linux-Tipp habe ich aber noch: Um die Anzahl der Dateien in einem Verzeichnis zu ermitteln einfach folgenden Befehl eingeben:
ls | wc -l

Temin für Studienplatzbewerbung wieder verschoben

Mindestens 2 Mal hat die Uni Münster jetzt die Freischaltung des Formulars für die Studienplatzbewerbung für örtlich zulassungsbeschränkte Studiengänge verschoben.
Zunächst sollte das Formular Anfang Mai freigeschaltet werden. Dieser Termin wurde nicht eingehalten und dann auf den 19. Mai, also heute vertröstet. Heute gucke ich also erwartungsvoll auf der entsprechenden Seite nach, und was sehe ich?

Die Bewerbung für das kommende Wintersemester 2006/07 wird ab Anfang Juni möglich sein. Sie endet für alle Bewerberinnen und Bewerber am 15. Juli 2006 (Ausschlussfrist).

Argh, irgendwie scheinen die das nicht hinzubekommen oder sie wollen mich ärgern…

Einträge aus der Systemsteuerung entfernen

Bei haben sich im Laufe der Zeit einige Programme ungefragt in der Systemsteuerung verewigt. Bisher wusste ich keine Möglichkeit, diese Einträge wieder zu entfernen, obwohl es zumindest unter Windows XP ganz einfach ist:

Den Windows-Ordner inkl. Unterordner nach Dateien mit der Endung *.cpl durchsuchen. Jede dieser Dateien repräsentiert einen Eintrag in der Systemsteuerung. Nachdem man die unerwünschten Dateien gelsöcht hat, sieht die Systemsteuerung wieder aus wie neu! Bei unklaren Fällen sollte man allerdings ein Backup der Datei anlegen, bevor man diese löscht… 😉

Webanwendungen mit JSPs und Servlets

Ja, mit Java kann man auch Webanwendungen entwickeln!
Dazu benötigt man zum einen die Java 2 Enterprise Edition, die im Gegensatz zur Standard Edition Servlets und JSPs implementiert und einen Application Server, der die Servlets und JSPs dann ausführt.

Einrichtung der Entwicklungsumgebung

Da ich schon seit längerem Eclipse für die Javaprogrammierung verwende, habe ich mich für eine Version von Eclipse entschieden, die ein Framework für die J2EE-Anwendungsentwicklung mitbringt. Die Eclipseversion kann hier heruntergeladen werden. Nach dem entpacken des Downloadarchives ist sie auch schon einsatzbereit.

Um die mit Eclipse erstellten Webanwendungen auch testen zu können, benötigt man einen Application Server. Meine Wahl ist auf den Tomcat Server gefallen, der von der Apache Group entwickelt wird. Er kann in der momentan aktuellen Version 5.5.17 hier heruntergeladen werden. Nach dem Download einfach den Installer ausführen. Danach ist der Tomcat-Server voll einsatzfähig.

In Eclipse muss nun noch der Tomcat als Application Server eingetragen werden. „Window/Preferences/Server/Installed Runtimes“ über „Add“ den Tomcat 5.5 auswählen und im nächsten Schritt das korrekte Installationsverzeichnis des Tomcat eintragen und bestätigen.

Damit ist die Einrichtung ersteinmal abgeschlossen und wir können uns ans Erstellen der ersten Anwendung machen…

Grundsätzliches

Vorher aber noch ein paar grundsätzliche Dinge:

Servlets sind normale Javaprogramme, die jedoch alle von einer speziellen Klasse erben, die ihnen die typischen Servlet-Eigenschaften gibt. Sie sind gut dafür geeignet, die Kontroll-Schicht einer Anwendung zu übernehmen und die Anfragen vom Browser an die entsprechenden Logik-Elemente oder JSPs weiterzuleiten.

JSPs sind JavaServerPages. Diese können ganz normale Html- oder Xml-Dokumente sein. Java-Code wird in diesen Dokumenten nur innerhalb von speziellen Tags ausgeführt, ähnlich Java Script. Die JSPs sind für alles zuständig, was der Benutzer im Browser zu sehen bekommt. Sie sind ein Art Template der Anwendung und enthalten im Idealfall keine Programmlogik.

Die eigentliche Programmlogik kann in ganz normalen Java-Klassen implementiert werden, auf die dann über das Kontroll-Servlet zugegriffen wird.

Durch diese Dreiteilung der Anwendung nach dem MVC-Prinzip wird gewährleistet, dass die Anwendung leicht zu pflegen ist und außerdem die einzelnen Aufgaben im Rahmen der Entwicklung an verschiedene Personen delegiert werden können. So kann die Enwicklung der JSPs von einem HTML-Experten übernommen werden, während die Servlet-Entwicklung von einem Java-Entwickler übernommen wird.

Im nächsten Artikel werden wir dann endlich die erste Anwendung mit JSPs und Servlets entwickeln. Ziel ist es, am Ende diese kleinen Artikelreihe ein funktionsfähiges Gästebuch mit Datenbankanbindung entwickelt zu haben…

P.S.: Ich bin auch noch neu in der Entwicklung mit J2EE und daher kann es schon sein, dass das nicht so ganz optimal ist, was ich hier bisher geschrieben habe. Bei mir hat es zumindest so funktioniert…