Kampf dem Spam

Im Kampf gegen Spam auf dem Blog habe ich am Wochenende mal wieder 2 neue Geschütze aufgefahren. Zum einen habe ich das Simple Trackback Validation Plugin von Michael Wöhrer installiert, dass Trackbacks auf eine gültige URL zu dem trackgebackten Artikel überprüft. Fehlt diese URL wird der Trackback erst einmal in die Moderationsschleife geschickt. Damit ist hoffentlich Schluss mit dem sinnlosen Trackback-Spam.

Vom selben Autor stammt das Plugin Math Comment Spam Protection Plugin, das von jedem Kommentator eine kleine Matheaufgabe erwartet, um seine „Intelligenz“ zu überprüfen. Dyskalkulie-Betroffene ohne Taschenrechner und Spam-Bots müssen so draußen bleiben. Traurig aber wahr. Hab keine Lust mehr auf Spammer. Die sollen sich woanders austoben. Wobei es natürlich besser wäre, wenn jeder sinnvolle Maßnahmen gegen Spam ergreift, so dass sich Spammen einfach nicht mehr lohnt. Aber dadrauf kann man wohl lange warten…

Pluginsverzeichnis auf WordPress.org

Endlich gibt es ein ordentliches Plugin-Verzeichnis auf WordPress.org.

Im Vergleich zu den vorher verfügbaren Verzeichnissen ein wahrer Segen. Man bekommt nicht nur übersichtlich die neuesten, populärsten und zuletzt aktualisierten Plugins präsentiert, sondern kann sich auch über Tags oder eine Suche dem Plugin der Wahl nähern. Sobald dieses gefunden ist stehen Informationen zum letzten Update und der Version übersichtlich bereit. Zudem werden als Zusatzfeature auch Plugins angezeigt, die von Nutzern des entsprechenden Plugins auch genutzt bzw. downgeloadet wurden.

Auf jeden Fall sehr gute Arbeit der WordPress-Leute!

(via Frank Helmschrott)

Backup-Strategie für’s Blog

Diese Woche wurde ausgerufen zur Backup-Woche. Daher hier mal wieder ein kleiner Beitrag von mir zum Thema Backup des Blogs.

Die wertvollsten Daten eines Blogs liegen normalerweise in der Datenbank. Dort befinden sich Artikel, Kommentare, Tags uvm. Daher sollte besonders die Datenbank regelmäßig gesichert werden. Bei mir geschieht dies täglich. Dabei greife ich auf den Cronjob-Service von Cronjob.de zurück und lasse über diesen Service täglich zu früher Stunde ein Backup-Script aufrufen, dass sämtliche Tabellen aus der Datenbank in ein SQL-File schreibt und als Archiv auf dem Server speichert. Wichtig dabei ist, dass man sowohl den Ordner, in dem man die Backups speichert, als auch den Ordner, in dem die Backup-Scripte liegen, mit einem Passwort schützt (htaccess).

Zusätzlich bekomme ich alle paar Tage ein aktuelles Backup per E-Mail, so dass ich selbst im Fall der Fälle, wenn der Server einen kompletten Datenverlust erleiden sollte, was eigentlich nicht vorkommen darf, über ein halbwegs frisches Backup verfüge.

Beide Skripte, das zum täglichen Backup sowie das zum Backup per Mail basieren auf dem WordPress-Plugin WordPress Database Backup von Scott Merrill. Diese habe ich allerdings so modifiziert, dass sie nicht mehr als Plugins taugen, sondern lediglich stumpfe Backup-Maschinen sind. Falls Interesse an diesen Skripten besteht, bitte per Kommentar melden.

Nachdem nun die Datenbank gesichert ist, können wir uns um die weiteren Daten kümmern, die das Blog zum Blog machen. Die Daten auf dem Webserver. Dort sammeln sich neben der WordPress-Installation auch sämtliche Bilder aus Blogeinträgen sowie mit viel Aufwand bearbeitete Themes etc.

Diese sichere ich nicht regelmäßig, sondern nur, wenn mal wieder ein WordPress-Update angesagt ist oder ich nichts Besseres zu tun habe. Sicher nicht vorbildlich aber im Gegensatz zur Datenbank sammeln sich auf dem Webserver wesentlich größere Datenmengen an, was das backupen erschwert. Falls jemand dafür jedoch eine elegante Lösung parat hat bin ich durchaus nicht abgeneigt, mich noch mal mit dem Thema zu befassen.

Dieser Artikel ist übrigens nicht viel mehr als eine Neuauflage dieses alten verstaubten Etwas.

WICHTIG: WordPress auf 2.1.2 Updaten!

Gerade selbst erst von gehört und bin immer noch geschockt. Die Download-Server von WordPress.org wurden offensichtlich in den letzten Tagen gehackt. Dabei wurde in die Version 2.1.1 von WordPress Code eingeschleust, der das Ausführen von fremdem PHP-Code ermöglicht.

Also unbedingt euer WordPress auf Version 2.1.2 Updaten, zumindest, falls ihr die 2.1.1 Version in den letzten Tagen von WordPress.org heruntergeladen habt. Die deutschsprachige Version von WordPress.de ist wohl nicht betroffen, aber generell ist man mit einem Update wohl auf der sicheren Seite…

(via S-O-S SEO Blog)

Upgrade geschafft!

Endlich ist es soweit. Das Blog läuft nun mit der aktuellsten WordPress Version 2.1.1.
Das Upgrade selbst war kein großes Problem, der Umstieg vom Ultimate Tag Warrior zum Simple Tagging Plugin dafür umso mehr. Lag allerdings hauptsächlich an meiner eigenen Unfähigkeit, das Redoable-Theme zu verstehen.

Jetzt läuft hoffentlich alles wieder einigermaßen, sollte irgendwo etwas schief aussehen, bitte melden, dann versuche ich das zu fixen. Das myGallery-Plugin habe ich bisher noch nicht aktualisiert, da es im Blog selbst tadellos läuft und nur im Adminbereich Probleme macht. Ist also spätestens vor dem nächsten Foto-Updaten fällig. 😉

Und jetzt geht es weiter im Programm!