Es geht los

Die O-Woche ist nun auch endlich vorbei und ab Montag geht es dann richtig los. Solangsam kommen auch die Profs bzw. ihre Mitarbeiter in die Gänge und stellen die ersten Materialien ins Netz, so dass man schön brav die Vorlesungen vorbereiten kann. Oder so ähnlich…

Ich frage mich, wie das vor 20 Jahren ausgesehen hat, als noch nicht mal im entferntesten ans Internet gedacht wurde. Wie wurden da Skripte und Informationen verteilt? Ich stell mir das sehr stressig vor, für jede kleine Info quer durch die Stadt zum jeweiligen Institut zu fahren.

Heutzutage ist das ja eher die Ausnahme. Fast alles läuft übers Netz. Anmeldungen für Prüfungen und Übungen, Bereitstellung der Vorlesungsunterlagen, Kontakt mit dem Prof usw. Schöne, nicht mehr ganz so neue Internetwelt, die mir einiges an Fahrrad-Kilometern in Münster erspart! Wenn dann bald noch die Vorlesungen per Stream ins Netz kommen und die Übungsgruppen komplett übers Web laufen, dann brauch ich mich gar nicht mehr aus meiner Wohnung zu entfernen. Ja, das wär schon ganz schön schön krank! 😀

Neue alte Domain

Seit ein paar Tagen zeigt auch die Domain sebastianschwittay.de wieder auf dieses Blog. Nicht, dass die Domain neu wäre, sie wurde nur von einem Anbieter zu einem anderen übertragen, da Freecity, ein Gratis-Domain-Dienst diesen Service eingestellt hat, da sich das Ganze offensichtlich finanziell nicht mehr rentiert hat. Daher wurde meine Domain kurzerhand an die Denic zurückgegeben, wo sie zum Glück nicht sofort wieder verfügbar war, sondern im sogenannten Transit-Zustand „gelagert“ wurde. Aus diesem Zustand habe ich sie nun errettet und zu All-Inkl übertragen, wo ich auch den Rest meiner Domains und den zugehörigen Webspace gebucht habe.

Damit ist die Welt wieder in Ordnung und meine glaube ich aller erste Domain wieder in Betrieb. 🙂

1mbit Upstream

Als ich heute Nachmittag aus lauter Langeweile ein bisschen im Webinterface meines Routers rumklickte, traute ich meinen Augen nicht, als ich dort las, dass meine Internetverbingung mit 1mbit Upstream ausgestattet ist. Ich habe den Anschluss jetzt seit ca. 4 Wochen über Teleport, die exklusiv die Studentenwohnheime in Münster und Steinfurt mit Telefon und Internet versorgen und dachte eigentlich, dass es sich dabei um ganz normales DSL handeln würde, mit 1mbit Down- und 16kbit Upstream. So kann man sich irren!

Allerdings weiß ich diese enorme Übertragungsrate gar nicht sinnvoll zu nutzen. Klar, ich könnte hier einen kleinen Webserver aufstellen und das Blog drüber laufen lassen. Fänd ich allerdings doof, weil ich dann hier 24h am Tag einen Rechner nicht weit von meinem Bett laufen hätte. Bleibt mir also nix anderes übrig, als einen Großteil der Rate brach liegen zu lassen, so lange ich nicht mal wieder ein Video zu YouTube oder Google Video uploaden will, was mich auf eine Idee bringt… 🙂

Tag 2 der O-Woche

Heute Morgen ging es also weiter mit der O-Woche der Wiwis in Münster. Nach ein paar Problemen beim Auffinden des Hörsaals PC7, der wie ich finde wirklich versteckt liegt, gab es einen Vortrag zur Prüfungsordnung zu hören, der für mich nicht wirklich neue Informationen enthielt, da eigentlich alle Infos auch im Web verfügbar sind. Danach ging es in die organisatorisch total verplante Verteilung von TAN-Listen für das Prüfungsamt. Mit den verteilten TANs kann sich über das Internet für Prüfungen an- und abmelden. Sehr praktische Sache, wie ich finde, da die Ergebnisse der Prüfungen später auch im Netz einsehbar sind. Das spart doch einige Fahrten zum Prüfungsamt. Da die Verteilung wie schon erwähnt total verplant war, zog sich die Prozedur von 11 Uhr bis nach 12 Uhr.

Danach ging es dann zunächst zur Universitäts- und Landesbibliothek. In dieser haben wir uns allerding nur kurz aufgehalten, da unserer Tutorinnen der ULB keinen großen Nutzen für das Studium zusprechen (hab ich zumindest so verstanden ;)). Nunja, von dort ging es dann mit dem Rad oder Bus zum Leonardo Campus, der Heimat der Wirtschaftsinformatik.

Nach einem Mittagessen in der Mensa Da Vinci am Leonardo Campus ging es zum Gespräch mit einem Professor des Fachbereiches, dessen Namen mir Leider entfallen ist. Das Gespräch war eher ein Monolog des Professors, da unserer O-Gruppe nicht viele sinnvolle Fragen eingefallen sind. Insgesamt gab es nicht soviele neue Informationen, nett war es trotzdem.

Sinnlos dagegen war der Besuch eines Computerpools am Campus. Das dort organisierte Anlegen von WI-Kennungen hätte genauso gut von jedem einzelnen in Ruhe von zuhause aus durchgeführt werden können, zumal einige Leute schon eine Kennung hatten.

Zu guter Letzt ging es dann zum Prüfungsamt für Wirtschaftswissenschaften an der Hüfferstraße. Dort wurde uns der Schaukasten mit den Aushängen zu Klausurergebnissen präsentiert und das war es dann auch schon für den heutigen Tag. Zumindest fast. Heute Abend geht es um 22 Uhr in die Lounge 54, deren musikalische Ausrichtung mich nichts Gutes hoffen lässt (Black&House). Aber mal abwarten…

O-Woche der Wiwis in Münster

Heute hat die O-Woche der Wiwis an der Uni Münster begonnen und da die Wirtschaftsinformatiker mit dazu zählen, war auch ich am Start. Nach einer kurzen Einführung vom Leiter der Fachschaft und einem kleinen Werbefilmchen des Fachbereiches kam die Dekanin zu Wort, die dazu aufgerufen hat, die Chancen des Studiums zu nutzen und sich von der Masse der Studierenden abzuheben.

Danach wurden die O-Gruppen eingeteilt, wobei es für BWL’ler, VWL’ler und WI’ler jeweils eigene O-Gruppen gibt. Bei der „Anmeldung“ bei der O-Gruppe wurden dann tolle Werbetüten verteilt, gefüllt mit allerlei Werbekram wie z.B. einem Textmarker, bunten Klebezettelchen, einer Bräunungscreme :D, kleinen Schokotäfelchen, einem kleinen StudiVZ-Werbekärtchen und vielem mehr.

Im Anschluss daran hat sich unsere O-Gruppe auf den Weg gemacht, bei einem tolle „Experiment“ mitzuwirken, bei dem es für die erfolgreichsten 6 Gruppen jeweils 150 € zu gewinnen gab. Wegen organisatorischer Mängel dauerte es jedoch eine ganze Weile, bis wir erfahren haben, dass es sich um ein Planspiel handelt. Es ging grob darum, die Anzahl der Besucher in einem Fußballstadion richtig abzuschätzen und danach die richtige Menge an Bier und Bratwurst einzukaufen. Nachdem die ersten 3 Runden des Spiels nicht sooo erfolgreich verliefen für unserer Dreiergruppe, hat der Mentor, der in unserer Gruppe aus Mangel an anderen Erstis mitgespielt hat, den Algorithmus hinter dem Spiel erkannt und wir starteten eine Serie sicherer 100%-Tipps. 😉

Heute Abend findet dann die erste von 4 Parties der O-Woche statt, der ich fernbleiben werde, da ich ein bisschen zu geschafft bin vom heutigen Tag. Vielleicht tu ich mir das ja Morgen an, vielleicht auch nicht. Man weiß ja, was für ein Partymuffel ich bin.

Morgen mehr.