Meine Erfahrungen mit Unister

Ich kenne Unister seit einem Kommentar zu meinem Artikel über das StudiVZ, in dem mir Unister empfohlen wurde. Ob der Kommentar nun Teil einer Werbekampangne war oder nicht, ist mir eigentlich relativ egal. Ich habe ihn einfach mal nicht gelöscht. In einem weiteren Kommentar beschwerte sich dann ein anderer Leser über den Kommentar, da er in dieser Form in vielen anderen Blogs auch zu finden sei.

Nunja, ich habe mir Unister dann mal angeschaut und ich muss sagen, dass ich vom ersten Moment an, als ich die Webseite im Browser geladen habe, nicht angetan war. Vieeeel zu aufdringlich für meinen Geschmack. Aber naja, wem es gefällt. Für mich war die Sache damit erstmal erledigt.

Vor ein paar Tagen bin ich dann bei Spreeblick auf einen Artikel aufmerksam geworden, in dem von einer Rechtsstreitigkeit zwischen einem Blogger und Unister berichtet wird. Details gibt es hier nachzulesen.

Ich bin mir sicher, den StudiVZ-Leuten wäre so etwas nicht passiert, da sie sich über die Wirkung einer solchen Aktion wohl sehr bewusst sind. Schließlich wächst das StudiVZ nicht aufgrund von teurer Werbung sondern durch Mundpropaganda oder wie es so schön heißt, „virales Marketing“.

Mein Fazit: StudiVZ top, Unister flop 😉

Update: Gerade bekam ich eine Mail von Unister, in der ich gebeten werde, auf eine inzwischen veröffentlichte Gegendarstellung der Ereignisse von Unister zu verweisen. Hier ist also der Link zur Gegendarstellung. Nach dem Lesen stellt sich die Situation für mich nicht mehr so eindeutig dar, aber letztendlich muss wohl jeder für sich entscheiden, wessen Darstellung er mehr Glauben schenkt. Auf jeden Fall wäre es hilfreich gewesen, hätte Unister etwas schneller reagiert. So kommt diese Reaktion zu einem Zeitpunkt, zudem die „Welle der Empörung“ schon durch die Blogosphäre gerollt ist. Aber besser spät als nie.

Drawball

DrawballBei Drawball gibt es eine riesige Malfläche, die von jedem Besucher der Website unkompliziert bemalt werden kann. Dabei sind bisher schon einige beeindruckende Werke entstanden, und das, obwohl es immer mal wieder passieren kann, dass jemand anders die eigene Arbeit verunstaltet. Besonders gelungene Werke sind daher geschützt und können in der Hall of Fame inklusive ihres Entstehungsprozesses betrachtet werden. Die Seite ist also auch für Nicht-Künstler interessant, die einfach ein bisschen konsumieren möchten…

(via Ehrensenf)

Musikvideos bei YouTube und Co.

Ich bin nun eigentlich kein großer Fan von Musikvideos. Dennoch find ich es toll, dass es die meisten inzwischen bei YouTube und Co. zum Anschauen gibt. Kombiniert mit der Liste der Musikvideos zu den Jahrescharts von 1980-2006 von Zappelfillip eine feine Sache. Kann man sich so doch noch einmal gute alte Videos anschauen, wie zum Beispiel Michael Jacksons legendäres „Thriller“-Video.

Allerdings frage ich mich, wie lange die Plattenfirmen, oder wem auch immer die Rechte an den Videos gehören, dem Treiben tatenlos zusehen werden. Schließlich könnten sie die Videos genausogut für ein paar Cent/Euro übers Web verkaufen. Oder gibt es sogar schon Fälle, in denen juristisch gegen diese Videos vorgegangen wurde? Ich weiß es nicht und lasse den Link zum Thriller-Video daher besser mal weg. Auf alle Fälle eine schöne Sache zum Zeit totschlagen! 😉

StudiVZ gibt Gas

Endlich hat das StudiVZ den versprochenen Umzug auf neue, schnelle Hardware vollzogen und lässt sich wieder angenehm, ohne ewige Wartezeiten nutzen. Einige Funktionen sind zwar noch deaktivert, aber das soll im Laufe der nächsten Tage wohl auch noch geändert werden.

Nach ein paar Wochen Flaute wird es dann jetzt hoffentlich wieder zur Sache gehen im StudiVZ!