O-Woche der Wiwis in Münster

Heute hat die O-Woche der Wiwis an der Uni Münster begonnen und da die Wirtschaftsinformatiker mit dazu zählen, war auch ich am Start. Nach einer kurzen Einführung vom Leiter der Fachschaft und einem kleinen Werbefilmchen des Fachbereiches kam die Dekanin zu Wort, die dazu aufgerufen hat, die Chancen des Studiums zu nutzen und sich von der Masse der Studierenden abzuheben.

Danach wurden die O-Gruppen eingeteilt, wobei es für BWL’ler, VWL’ler und WI’ler jeweils eigene O-Gruppen gibt. Bei der „Anmeldung“ bei der O-Gruppe wurden dann tolle Werbetüten verteilt, gefüllt mit allerlei Werbekram wie z.B. einem Textmarker, bunten Klebezettelchen, einer Bräunungscreme :D, kleinen Schokotäfelchen, einem kleinen StudiVZ-Werbekärtchen und vielem mehr.

Im Anschluss daran hat sich unsere O-Gruppe auf den Weg gemacht, bei einem tolle „Experiment“ mitzuwirken, bei dem es für die erfolgreichsten 6 Gruppen jeweils 150 € zu gewinnen gab. Wegen organisatorischer Mängel dauerte es jedoch eine ganze Weile, bis wir erfahren haben, dass es sich um ein Planspiel handelt. Es ging grob darum, die Anzahl der Besucher in einem Fußballstadion richtig abzuschätzen und danach die richtige Menge an Bier und Bratwurst einzukaufen. Nachdem die ersten 3 Runden des Spiels nicht sooo erfolgreich verliefen für unserer Dreiergruppe, hat der Mentor, der in unserer Gruppe aus Mangel an anderen Erstis mitgespielt hat, den Algorithmus hinter dem Spiel erkannt und wir starteten eine Serie sicherer 100%-Tipps. 😉

Heute Abend findet dann die erste von 4 Parties der O-Woche statt, der ich fernbleiben werde, da ich ein bisschen zu geschafft bin vom heutigen Tag. Vielleicht tu ich mir das ja Morgen an, vielleicht auch nicht. Man weiß ja, was für ein Partymuffel ich bin.

Morgen mehr.

Meine Erfahrungen mit Unister

Ich kenne Unister seit einem Kommentar zu meinem Artikel über das StudiVZ, in dem mir Unister empfohlen wurde. Ob der Kommentar nun Teil einer Werbekampangne war oder nicht, ist mir eigentlich relativ egal. Ich habe ihn einfach mal nicht gelöscht. In einem weiteren Kommentar beschwerte sich dann ein anderer Leser über den Kommentar, da er in dieser Form in vielen anderen Blogs auch zu finden sei.

Nunja, ich habe mir Unister dann mal angeschaut und ich muss sagen, dass ich vom ersten Moment an, als ich die Webseite im Browser geladen habe, nicht angetan war. Vieeeel zu aufdringlich für meinen Geschmack. Aber naja, wem es gefällt. Für mich war die Sache damit erstmal erledigt.

Vor ein paar Tagen bin ich dann bei Spreeblick auf einen Artikel aufmerksam geworden, in dem von einer Rechtsstreitigkeit zwischen einem Blogger und Unister berichtet wird. Details gibt es hier nachzulesen.

Ich bin mir sicher, den StudiVZ-Leuten wäre so etwas nicht passiert, da sie sich über die Wirkung einer solchen Aktion wohl sehr bewusst sind. Schließlich wächst das StudiVZ nicht aufgrund von teurer Werbung sondern durch Mundpropaganda oder wie es so schön heißt, „virales Marketing“.

Mein Fazit: StudiVZ top, Unister flop 😉

Update: Gerade bekam ich eine Mail von Unister, in der ich gebeten werde, auf eine inzwischen veröffentlichte Gegendarstellung der Ereignisse von Unister zu verweisen. Hier ist also der Link zur Gegendarstellung. Nach dem Lesen stellt sich die Situation für mich nicht mehr so eindeutig dar, aber letztendlich muss wohl jeder für sich entscheiden, wessen Darstellung er mehr Glauben schenkt. Auf jeden Fall wäre es hilfreich gewesen, hätte Unister etwas schneller reagiert. So kommt diese Reaktion zu einem Zeitpunkt, zudem die „Welle der Empörung“ schon durch die Blogosphäre gerollt ist. Aber besser spät als nie.

Studierendenausweis und Semesterticket

Bereits am Montag habe ich meinen Studierendenausweis sowie das Semesterticket zugeschickt bekommen. Da ich allerdings bis jetzt in Münster war, konnte ich den Ausweis erst jetzt begutachten und ich muss sagen, dass ich ein wenig enttäuscht bin.

Der Studierendenausweis ist nicht etwa eine kleine Plastikkarte sondern ein bedrucktes Stück Papier, dass ich noch aus einem DIN A4 Blatt ausschneiden muss. Da frag ich mich doch, wie dieses Stück Papier in meinem Portmonee überleben soll? Da hätte man wenigstens eine Plasikschutzhülle spendieren können. So muss ich mir diese erst noch organisieren und ich hab ehrlich gesagt keine Ahnung, wo es sowas gibt. Ich muss zugeben, dass ich bei der Einschreibung ein Ledermäppchen bekommen habe, in das man Studierendenausweis und Perso stecken kann. Allerdings frage ich mich ernsthaft, wer das tut, da dieses Mäppchen nicht ins Portmonee passt und somit kaum überall mit hingenommen werden kann.

Jetzt fehlt mir eigentlich nur noch das Semesterticket, dass ich zwar schon bekommen habe, aber erst ab dem 1.10 nutzen kann. Ansonsten bin ich froh, soweit alles zusammen zu haben um dann bald richtig loszulegen mit dem Studium!

Münster – Die ersten 2 Wochen

Um diese kleine Serie mal zum Ende zu bringen und Raum für Aktuelles zu haben, hier ein relativ knapper Bericht über meine ersten 2 Wochen in Münster:

Nachdem ich also am Montag, den 4.9ten die erste Vorlesung meines Mathe-Vorkurses gehört sowie ein neues altes Rad erworben hatte, ging es am Dienstag weiter mit dem Vorkurs. Nebenbei versuchte ich vergeblich, bei meinem Telefon- und Internetanbietet Teleport, der die Studentenwohnheime in Münster versorgt, einen Termin mit einem Servicetechniker zur Freischaltung meines Anschlusses zu vereinbaren, um endlich meine DSL- und Telefonflatrate nutzen zu können. Unter der angegebenen Telefonnummer hob leider von Morgens bis Abends nie jemand ab, so dass ich irgendwann die Geduld verloren habe, und mich mit der allgemeinen Hotline von Teleport in Verbindung gesetzt habe. Leider war diese zu dem Zeitpunkt auch nicht mehr besetzt, so dass ich meine Sorgen auf Band sprach.

Und siehe da, am Mittwoch bekam ich einen Rückruf und die Zusage, dass der Servicetechniker mich am darauffolgenden Montag besuchen würde, um den Anschluss frei zu schalten, was dann auch tatsächlich an besagtem Montag geschah. Der Techniker war allerdings höchst unfreundlich und mein Telefon zudem nicht geeignet für den ISDN-Anschluss. Ein Neues muss also her! Der Internetzugang dagegen läuft dank Kennung vom Rechenzentrum der Uni Münster einwandfrei. Aber zurück zu Woche 1:

Mit dieser Aussicht auf Anschluss an die Aussenwelt machte ich mich dann am Mittwoch auf den Weg, mich ganz offiziell bei der Stadt Münster anzumelden. Dazu musste ich zum Glück nicht bis in die Stadt fahren, sondern konnte die Anmeldung ganz bequem im Bürgerbüro des Stadtteils Gievenbeck erledigen. Seit dem habe ich also einen Zweitwohnsitz in Münster!

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Münster – Die erste Nacht, der erste Tag

FB 10 Mathematik und InformatikAm 4.9. gingen die Mathe-Vorkurse an der Uni Münster, wegen der ich überhaupt 1 1/2 Monate vor eigentlichem Studienbeginn nach Münster gezogen bin, los. Also hab ich mich am Sonntag davor mit dem Zug auf den Weg von Haltern nach Münster gemacht, nachdem meine Freundin mich netterweise zum Bahnhof brachte. Die Zugfahrt inkl. Fahrt vom Bahnhof in Münster zu meinem Wohnheim mit dem Bus kostet schlappe 9,40€. Nicht gerade günstig für 30 Minuten Zugfahrt + 15 Minuten Bus, wie ich finde.

Zum Glück bin ich ab Anfang Oktober stolzer Besitzer eines Semestertickets, dass mich dann kostenlos bis zum Bahnhof nach Haltern bringt, von wo es dann nur noch ein paar Minuten bis in die Heimat sind.

Die erste Nacht in den „eigenen“ vier Wänden war ziemlich ernüchternd. Das Bett war ungewohnt weich, die Nachbarn laut und der Mond zu hell. Aber die Nacht ging vorbei und es folgte mein erster Tag in Münster. Zunächst ging es – natürlich mit dem Rad – zur Uni, genauergesagt zum FB 10, der für Mathe und Informatik zuständig ist und daher auch die Mathe-Vorkurse veranstaltet. Dort fand zunächst eine Einführungsveranstaltung statt, in der der Fachbereich und der Ablauf der Vorkurse kurz vorgestellt wurden. Danach ging es an die Verteilung von mehreren hundert Studenten auf Übungsgruppen und dann in die Mittagspause, die ich mit einem zukünftigen Studiengefährten Carsten in der Mensa verbracht habe, die in Zukunft wohl noch häufiger meinen Hunger stillen wird, auch wenn Nudeln vom Aldi noch ein bisschen günstiger sind. 😉

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